Walter Tigers stehen Pate für Schule ohne Rassismus

Mit Brief und Siegel erhielt die Wilhelm-Schickard-Schule in Tübingen den Titel „Schule ohne Rassismus“ und enthüllte mit ihren Paten –  den Walter Tigers –  im Eingang gut sichtbar die Tafel mit dem Logo. Zur feierlichen Übergabe war Stephan Reichstein als Vertreter der Landeskoordination Stuttgart gekommen. Von den Walter Tigers, die sich die Schüler als Paten für ihr Engagement gewünscht hatten, traten zwei der aktiven Spieler Jacob Mampuya und Adrian Lind auf, sowie der Jugendtrainer Manuel Pasios und der Geschäftsführer Robert Wintermantel.

Am Montagmorgen versammelten sich zur vierten Stunde etwa 600 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer im Foyer und wohnten dem kleinen Festakt bei. Für das Bekenntnis gegen Rassismus hatte sich die SMV der Schule maßgeblich engagiert und dafür die Unterschriften von mindestens 75% aller am Schulleben beteiligten Menschen gesammelt, die bereit sind, sich zu positionieren und für ihre Überzeugung zu stehen. Die Schule verbindet sich durch ihre Auszeichnung mit einem europaweiten Netzwerk für Demokratie. Allein in Deutschland gehören mittlerweile 2500 Schulen und damit 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler dazu. In Baden-Württemberg ist die Wilhelm-Schickard-Schule die 188. Schule, die sich dem Bündnis für das friedlich-gemeinschaftliche Zusammenleben aller Menschen engagiert. „Wo, wenn nicht hier an der Wilhelm-Schickard-Schule, wo wir Vielfalt aktiv leben?“, fragte Joachim Maurer, Schulleiter dieser mit 38 Nationalitäten multikulturellen beruflichen Schule zur Eröffnung des festlichen Akts. Die stellvertretende Schülersprecherin Helen Schulz erzählt wenig später, dass sie selbst schon Rassismus am eigenen Leib erfahren habe. „Du spürst es, du fühlst es, du hörst es, du siehst es.“ Und es ist mucksmäuschenstill im großen Foyer. Anschließend lobte Stephan Reichstein als Vertreter der Organisation das Engagement der Schüler, mit dem sie die Auszeichnung der Schule ermöglicht hatten. Walter-Tigers Geschäftsführer Robert Wintermantel zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der „spürbar guten Stimmung“ unter den Schülerinnen und Schülern und beglückwünschte die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu der Auszeichnung ihrer Schule, mit der sich zeigte, dass sie „neben dem Lehrstoff auch diese wesentlichen Werte“ verinnerlichten.

Nach der Enthüllung unter lautem Beifall zogen alle Anwesenden auf die Außensportanlage der Feuerhägle-Halle. Der Geschäftsführer der Basketball-Bundesligisten hatte Karten für das Sonntagsspiel der Walter-Tigers ausgelobt und so traten mehr als 60 Schülerinnen und Schüler mit Korbwürfen und Rebounds gegeneinander an. Am Ende setzten sich der Berufsschüler Samuel Tangel (Einzelhandelskaufmann) und der Berufsfachschüler Sedat Karademir durch und gewannen Karten für sich und ihre Klassen.

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Die stellvertretende Schülersprecherin Helen Schulz fordert in ihrer Rede alle Anwesenden auf gemeinsam ein Zeichen zu setzen.

Nach der Enthüllung unter lautem Beifall zogen alle Anwesenden auf die Außensportanlage der Feuerhägle-Halle. Der Geschäftsführer der Basketball-Bundesligisten hatte Karten für das Sonntagsspiel der Walter-Tigers ausgelobt und so traten mehr als 60 Schülerinnen und Schüler mit Korbwürfen und Rebounds gegeneinander an. Am Ende setzten sich der Berufsschüler Samuel Tangel (Einzelhandelskaufmann) und der Berufsfachschüler Sedat Karademir durch und gewannen Karten für sich und ihre Klassen.

Die beiden Walter Tigers Jacob Mampuya und Adrian Lind enthüllen das Logo aus dem Stand.

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Stephan Reichstein als Vertreter für „Schule ohne Rassismus“ von der Landeskoordination Stuttgart und Robert Wintermantel, Geschäftsführer der WALTER Tigers.

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