Besinnung 2018

Unsere alljährliche Jahresabschlussfeier für SchülerInnen und LehrerInnen fand in diesem Jahr schon zum 13. Mal statt. Wir sind stolz auf diese Form der Besinnung, da sie allen ermöglicht daran teilzunehmen, ganz unabhängig davon, aus welcher religiösen oder nicht religiösen Ecke wir kommen. Im Vordergrund steht das Gemeinsame, was uns verbindet: das Mensch-Sein und Mensch-Bleiben, auch an unserer Schule.
„Kintsugi“ nennt man die Kunst aus Japan, Zerbrochenes wieder zusammenzufügen und die Bruchstellen zu vergolden. Lebensbrüche haben wir alle schon erlebt. In der besinnlichen Stunde, in der wir vor Kerzen im Kreis zusammensitzen, gehen die von Schüler erlebten und in Rollenspielen dargestellte „Lebensbrüche“ sehr unter die Haut. Wie auch die goldenen Spuren auf der reparierten Schale in Japan, so gehören auch diese Konturen zu unserem Leben, machen uns aus und lassen uns sogar oft wachsen und stärker werden. SchülerInnen und Lehrerinnen erzählen von Erfahrungen, in denen sie stabilisiert wurden von Familie und Freunden, von Erkenntnissen über das Leben und Fähigkeiten wie Mitgefühl, die aus diesen Brüchen entstanden sind.
Schale
Begleitet wurde dieser Gedankenkreis von wunderschön gesungenen Liedern unserer Schüler-Lehrerband, die uns unter anderem mit Leonard Cohen daran erinnerten „There is a crack in everything , that‘s how the light gets in“. Zum Schluss gab diesen Satz auf Bruchschoki für alle zum Mitnehmen, als Erinnerung und Stärkung für das kommende Jahr.

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