Frischer Wind aus Herrenberg

Das Ruder der Abteilung Wirtschaftsgymnasium an der Wilhelm-Schickard-Schule hat im September die Wirtschaftspädagogin Rebecca Kohfink aus Herrenberg übernommen. Und dazu, verrät die Studienrätin „habe ich die WSS einfach mal an einem Nachmittag inkognito besucht“. Was sie sah, gefiel ihr und die beiläufig befragten Schüler an diesem Nachmittag, hätten sich ebenfalls positiv über die Schule geäußert. Ins Schwärmen gerät Rebecca Kohfink, wenn sie vom Leitbild der WSS spricht. „Von dem Motto ‚Wir stärken Schüler‘ bin ich wirklich ganz begeistert“. Ihr sei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler mit für eine gute Lern- und Arbeitsatmosphäre sorgen und sich damit an der Schule wohlfühlen. Sie sollten erfolgreich aufs Leben vorbereitet werden und dazu nicht nur fachlich gut sein, sondern auch sozial kompetent.

Rebecca Kohfink stammt aus Herrenberg, wo sie noch immer wohnt und im September ist sie 40 Jahre alt geworden. Nach dem Abitur habe sie das Wirtschaftsstudium in Stuttgart Hohenheim zunächst ganz offen aufgenommen. Das sechswöchige Praktikum an einer Schule während des Studiums habe ihr dann aber klar gemacht: „Ich entscheide mich für den Schuldienst.“ Am Kaufmännischen Schulzentrum Böblingen hat Kohfink das Referendariat und die anschließende Lehrtätigkeit begonnen. Schon dort sei sie gerne und vielfach auch organisatorisch tätig gewesen, als „Fachvorsitzende Industrie“, bei der Organisation der Berufsorientierung für die Schülerinnen und Schüler und – gewählt von den Kolleginnen und Kollegen – als Teamleitung für die Abteilungen „Berufskolleg“ und „Kaufmännische Berufsschule“. An ihrer alten Schule sei sie auch von einer Kollegin ermutigt worden sich auf eine AL-Stelle zu bewerben.

Mit großer Offenheit und Herzlichkeit auf allen Ebenen, fühlt sich Kohfink empfangen an der Wilhelm-Schickard-Schule, vom Kollegium, den Kollegen aus dem Leitungsteam und dem Sekretariat. Sie schätze sehr, „dass die Kommunikation stimmt; der Informationsfluss läuft richtig gut“. Als Klassenlehrerin einer der Eingangsklassen am WG war Rebecca Kohfink selber bei den Einführungstagen mit dabei. „Dann kann man auch mitschwätze, sagt der Schwabe.“ Respekt! Kohfink ist voll eingestiegen und sich für nichts zu schade.

Und ist bei all dem noch Luft für andere Dinge? Gibt es ein Leben neben der Schule? Zum Ausgleich taucht Rebecca Kohfink ein in die Musik. Sie spielt Geige im Orchester und leitet selber einen Kirchenchor in Herrenberg. Wir dürfen gespannt sein, wann uns das immer musikalischere Leitungsteam mit einem Kammerkonzert beglücken wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.