Unterricht mal anders: „Chat der Welten“

Seit 2019 findet im Rahmen des Spanisch-Unterrichts ein besonderes Projekt statt: „Chat der Welten“.

Die Organisation „Chat der Welten“ verbindet Schulklassen aus Deutschland mit Schulklassen aus anderen Kontinenten mittels onlinebasierter Kommunikation. In diesem Schuljahr kommunizieren die Klassen WG 12 und WG 13 mit Schülerinnen und Schülern aus einer kolumbianischen Schule.

Unsere spanischsprechenden Referenten, Camila, Margarita und René besuchen uns monatlich mit interessanten Themen wie Alltagsleben, kulturelle Unterschiede, verschiedene Weltanschauungen oder Probleme, die unsere Konsumhaltung in anderen Ländern verursachen (Plastikverbrauch, Gewinnung von Rohmaterialien usw.).

In den verschiedenen Sitzungen bereiten wir Podiumsdiskussionen, Plakate und Videos auf Spanisch, die danach nach Kolumbien geschickt werden.

Ebenfalls bekommen wir „Post“ von den kolumbianischen Schülerinnen und Schülern, spannende Videos, in denen sie die eigene Lebensumgebung vorstellen. Nicht ganz einfach, alles zu verstehen…

Kurz vor Weihnachten waren wir soweit, mit einigen Schülerinnen und Schülern aus Kolumbien direkt chatten zu können. Bei ihnen war es früh morgens, bei uns nachmittags.

Klar, anfangs gab es noch Kommunikationsschwierigkeiten, da unsere Partner schnell, flüssig -und nur auf Spanisch sprechen.

Nach Weihnachten hat die Pandemie die Gestaltung unserer Sitzungen wieder schwieriger gemacht, aber wir machen weiter!

Es ist nicht zu leugnen, dass es Geduld und Überwindung kostet, Videos, Diskussionen oder kleine Präsentationen in der Fremdsprache machen zu müssen, aber dadurch erweitern wir unser Vokabular und stärken unser Selbstbewusstsein. Alles in allem lässt sich sagen, dass „Chat der Welten“ spannend ist und definitiv eine positive Auswirkung sowohl für den Spanisch-Unterricht als auch auf unser Allgemeinwissen hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.